Im Leitartikel über die Übernahme von Youtube durch Google:
“Die Suchmaschine lädt Menschenmassen bei Onlineadressen ab. Und wenn eine der Adressen richtig trendig ist, kauft sie den Laden einfach.
So hat es Google jetzt mit dem Videoportal Youtube gemacht, so hat es der Konzern erst im August mit der ebenso populären Mitmach-Plattform Myspace gemacht. Das mag die Szene stören. Aus Sicht des Internetkonzerns ist es genau die richtige Strategie.”
“Doch es ist wenig wahrscheinlich, dass Youtube und Myspace zum Milliardengrab werden. Wahrscheinlicher ist, dass sich die Deals langfristig rechnen und Google damit im Onlinewerbemarkt über Jahre klar vor den Konkurrenten Microsoft und Yahoo bleibt, für die jetzt nur die B-Locations des Web 2.0 übrig sind.”
Die Financial Times denkt tatsächlich, MySpace sei ebenfalls von Google gekauft worden und nicht von Rupert Murdochs News Corporation, die im Artikel nicht erwähnt wird.
Den bis gestern spektakulärsten Erwerb einer Internet-Gemeinschaft durch ein Großunternehmen kann die FTD nicht zuordnen.
Vielleicht gibt es inzwischen nur noch eine große Firma auf der Welt, und niemand sonst hat es bemerkt.